Einreichung Spendengesuch

Für die Förderung des Gesundheitswesens

Neue Bestimmungen ab Januar 2022

Die Helmut Horten Stiftung unterstützt Projekte, welche primär in den Bereichen der Onkologie und/oder Immunologie innovative Forschung mit klinischer Bedeutung betreiben. Dabei sind zwei Projektkategorien vorgesehen, die Projektförderung von jungen Forscherinnen und Forschern und die Förderung von Konsortialprojekten. 

Neben der wissenschaftlichen Exzellenz müssen die Anträge nachfolgenden Kriterien entsprechen:

Projektförderung von jungen Forscherinnen und Forschern

  • Antragsteller(-innen) weisen für die gesamte Projektdauer eine Anstellung als unabhängige Gruppenleiter(-innen)  an einer schweizerischen Universität oder Forschungsanstalt aus.
  • Der Projektbeginn ist nicht später als zehn Jahre nach Erreichen des höchsten akademischen Grades des Antragstellers. Für klinische Forscher, die den Status eines Facharztes erreicht haben, verlängert sich diese Frist auf 15 Jahre nach Erlangen des höchsten akademischen Grades, um die Zeit für die klinische Fortbildung zu kompensieren.
  • Partielle oder ergänzende Projektunterstützung wird nicht gewährt.
  • Rein klinische Studien werden in der Regel nicht unterstützt.
  • Die Laufzeit der Projektförderung beträgt maximal 3 Jahre. 

Förderung von Konsortialprojekten

  • Konsortialprojekte sind interdisziplinär. Sie bündeln klinische und grundlagenwissenschaftliche (experimentelle und computergestützte) Ansätze auf eine Fragestellung von hoher medizinischer Bedeutung und Notwendigkeit.
  • Projekte, die sich ausschliesslich auf präklinische Modelle oder auf die grundlegende Untersuchung von Mechanismen stützen, werden nicht gefördert.
  • Der Antrag sollte einen direkten klinischen Anwendungsbezug und/oder eine Translation zum Nutzen des Patienten enthalten.
  • Es sind maximal 5 Antragsteller (-innen) in einem Konsortialprojekt vertreten. Diese sind unabhängige Gruppenleiter (-innen) an einer schweizerischen Universität oder Forschungsanstalt.
  • Ein/-e Hauptantragsteller/-in vertritt das Konsortium und ist für das Projekt verantwortlich. Mindestens ein/-e Antragsteller/-in muss ein/-e ärztlicher/-e Wissenschaflter/-in mit entsprechender klinischer Verantwortung sein.
  • Die Laufzeit der Förderung von Konsortialprojekten beträgt maximal 3 Jahre.
  • Die maximale Gesamtfördersumme beträgt CHF 1 Million pro Jahr.

Termine für die Einreichung der Spendengesuche:

Die genauen Angaben und Fristen für die Einreichung der Spendengesuche für das Jahr 2023 werden auf dieser Webpage im Verlauf des 4. Quartals 2022 mitgeteilt.

Das Gesuch muss dem Stiftungszweck und den oben erwähnten Kriterien entsprechen. Alle abweichenden Einreichungen werden nicht berücksichtigt. Andere Stiftungen werden grundsätzlich nicht mit Zuwendungen unterstützt.

Folgende Angaben muss die Projektskizze für Spendengesuche beinhalten:

  • Eine einseitige Projektskizze (max. eine DIN A4-Seite) mit Projektziel, Vorgehen, Projektmitarbeitenden, Dauer, erwünschtem Beitrag.
  • CV des/der Hauptgesuchsteller (-in) (und im Falle von Konsortialprojekten der kollaborierenden Antragsteller (-innen))
  • Publikationsliste des/der Hauptgesuchsteller (-in)

Die Stiftung prüft den eingereichten Kurzantrag/die eingereichte Projektskizze auf seine/ihre Vollständigkeit und wählt die im Quervergleich best-qualifizierten Anträge aus (dies erfolgt in der Regel innerhalb von 4 Wochen). Anschliessend werden die Antragsteller (-innen) informiert und die best-qualifizierten werden um einen kompletten Antrag entsprechend offiziellem Forschungsgesuchformular gebeten.

Dieser ist in der Regel innerhalb von zwei Monaten nach Information durch die Antragsteller (-innen) einzureichen. Eine finale Beurteilung erfolgt in der Regel innerhalb von drei Monaten.

Gesuchsformular

Dokumente
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