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Aktuelles & Auszeichnungen

Helmut Horten Stiftung Professur für Dr. Björn Menze

9. Juli 2020
Herr Dr. Björn Menze wurde vom Universitätsrat der Universität Zürich zum ordentlichen Professor für biomedizinische Bildanalyse und maschinelles Lernen, Helmut Horten Stiftung Professur, berufen.

Prof. Dr. Björn Menze forscht und lehrt seit 2019 als W3-Professor für bildbasierte biomedizinische Modellierung an der Munich School of Bio Engineering und am Zentralinstitut für Translationale Krebsforschung der Technischen Universität München. Am 1. September 2020 wird er seine neue Stelle an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich antreten und dort Teil des Forschungs- und Technologiebereichs des neuen Center for Precision Medicine Research CPMR – «The LOOP Zurich» – sein.

«The LOOP Zurich» ist ein gemeinsames neues Forschungszentrum der ETH Zürich, der Universität Zürich und der vier universitären Spitäler in Zürich. Die Helmut Horten Stiftung hat der Universität und der ETH je 10 Millionen Franken zur Einrichtung jeweils eines Lehrstuhls im Bereich Medizininformatik geschenkt und damit den Aufbau des Forschungs- und Technologiebereichs des neuen Zentrums ermöglicht. Prof. Dr. Björn Menze wird sich mit der Verarbeitung und Nutzung von biomedizinischen Datensätzen befassen, welche ein essenzieller Bestandteil der Präzisionsmedizin geworden sind.

Foto: Heddergott / TUM

Professuren für Medizininformatik

10. Dezember 2018
Die Helmut Horten Stiftung schenkt der Universität Zürich und ETH Zürich je 10 Millionen Franken zur Einrichtung jeweils eines Lehrstuhls im Bereich Medizininformatik. Die Schenkung ermöglicht den Aufbau des Forschungs- und Technologiebereichs des neuen Center for Precision Medicine Research CPMR – «The Loop Zurich». 

Das CPRM ist ein gemeinsames Forschungszentrum der ETH Zürich, der Universität Zürich und der vier universitären Spitäler in Zürich (Universitätsspital Zürich, Kinderspital Zürich, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Der Balgrist). Ziel dieses Zentrums ist es, neue Technologien im Bereich der Molekular- und Zellbiologie, Bildgebung, Computertechnik und Datenanalyse zu entwickeln und miteinander zu kombinieren, um weitreichende Erkenntnisse aus Patientendaten zu generieren. Damit soll die Prävention, Diagnose und Behandlung von heute unheilbaren Krankheiten ermöglicht werden. 

Die zwei durch die Schenkung der Helmut Horten Stiftung ermöglichten Professuren an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich und der ETH werden sich mit der Verarbeitung und Nutzung von biomedizinischen Datensätzen befassen. Die Komplexität und Vielfalt der Messungen und die grosse Datenmenge erfordern neue Analyseverfahren und Softwarelösungen, welche im Rahmen eines Zentrums für Medizinische Bioinformatik am besten entwickelt werden können. Die enge Zusammenarbeit mit den vier universitären Spitälern, allen voran das Universitätsspital Zürich, und der Hochschulen ist hierbei von grosser Bedeutung. Damit wird Zürich zu einem Kompetenzzentrum für Medizininformatik.

Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst

23. November 2018
Gräfin Heidi Goëss-Horten wurde in einer feierlichen Zeremonie im Bundeskanzleramt in Wien das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen.

Die Mäzenin wurde von Bundesminister Gernot Blümel für ihre grosszügigen Leistungen im Bereich Kunst und Kultur geehrt. Im Jahr 2018 entschloss sich die Gräfin, ihre hochkarätige Kunstsammlung mit Werken von Klimt bis Warhol erstmals der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und sorgte mit der von Agnes Husslein-Arco kuratierten Ausstellung "WOW! The Heidi Horten Collection" für einen Besucherrekord im Leopold Museum. Heidi Goëss-Horten trug nicht nur die gesamten Kosten der Ausstellung und förderte eine umfangreiche wissenschaftliche Publikation zur Sammlung, es war ihr auch ein Anliegen, allen Interessierten den Zugang zur Kunst zu ermöglichen. So sponserte sie wöchentlich freien Eintritt und ermöglichte kostenlose Kunstvermittlungsprogramme für Jung und Alt, die von den Besuchern und Besucherinnen begeistert angenommen wurden. Ihr grosszügiges Engagement im kulturellen und sozialen Bereich, mit dem sich die Mäzenin in die Riege grosser Sammlerinnen wie Peggy Guggenheim oder Farah Diba einreiht, wurde nun mit einer offiziellen Auszeichnung gewürdigt.

Unter den Festgästen fanden sich neben engen Freunden der Familie auch viele österreichische Museumsdirektoren, die der kunstaffinen Mäzenin zur Ehrung gratulierten.