Wirtschaftspionier der Nachkriegszeit

Der Auf- und Ausbau zum Warenhauskonzern Horten

Stiftungsgründer
Helmut Horten

Helmut Horten gehörte zu jenen Unternehmerpersönlichkeiten, welche die Bundesrepublik Deutschland in der Nachkriegszeit zur wirtschaftlichen Blüte gebracht haben. Ende der Fünfzigerjahre eröffnete Helmut Horten – angeregt durch die amerikanischen Konsumgewohnheiten – den ersten deutschen Lebensmittel-Supermarkt. 

Unternehmer mit sozialem Engagement

Der ausgeprägte Wille, sein unternehmerischer Weitblick und sein Sinn für finanzielle Zusammenhänge waren der Schlüssel für Helmut Hortens wirtschaftlichen Erfolg. Stets auf der Suche nach Werten, die seinem Leben Sinn und Inhalt geben, beschäftigte sich der Stiftungsgründer mit biologischen und medizinischen Fragen zum Schutz der menschlichen Gesundheit. Dieses Interesse kam seinen Mitarbeitenden zugute. Helmut Horten richtete für seine Belegschaft eine Pensionskasse und ein betriebseigenes Erholungsheim ein, was für die damalige Zeit aussergewöhnlich war.

Rückzug ins Privatleben auf dem Höhepunkt des Erfolgs

Auf dem Höhepunkt seines wirtschaftlichen Erfolgs zog sich Helmut Horten aus dem wirtschaftlichen Leben zurück. 1969 verkaufte er die Aktienmehrheit, Ende 1971 die restlichen Beteiligungen seines Warenhauskonzerns. Ende 1968 zog er mit seiner Frau in den Kanton Tessin.

Lebensabend im Dienste seiner Stiftungen

Nach seinem Rückzug ins Privatleben widmete sich Helmut Horten vor allem seinen Stiftungen zur Förderung des Gesundheitswesens. 1971 gründete Helmut Horten die «Stiftung Villalta» im Kanton Tessin, die nach seinem Tode in «Helmut Horten Stiftung» umbenannt wurde. Seiner Frau zuliebe errichtete er 1972 eine gleich zweckgerichtete Stiftung in Kärnten.

Helmut Horten

1909 - 1987

Horten-Einkaufszentrum

Auf der suche nach der Exzellenz

Arthur Decurtins
Stiftungsratspräsident

Die Helmut Horten Stiftung blickt auf 46 Jahre weitreichende Unterstützung im medizinischen Bereich zurück. Die ermutigenden Resultate aus der medizinischen Forschung sind für den Stiftungsrat Anlass genug, um sich auch in den nächsten Jahrzehnten mit der gleichen Energie für das Wohl der Patienten und die medizinische Fürsorge einzusetzen.