Rückzug ins Privatleben auf dem Höhepunkt des Erfolgs

Auf dem Höhepunkt seines wirtschaftlichen Erfolges zog sich Helmut Horten aus dem wirtschaftlichen Leben zurück. In den Jahren 1969/70 verkaufte er die Aktienmehrheit, Ende 1971 auch noch die restlichen Beteiligung an seinem Warenhauskonzern. Dieser Schritt wurde ihm durch verschiedene Umstände erleichtert.

Zum einem hatte er keine Nachkommen, die sein Werk hätten weiterführen können. Als überzeugter Anhänger des marktwirtschaftlichen Gedankengutes befürchtete er zum andern, dass durch zunehmenden Staatsinterventionismus der unternehmerische Spielraum immer mehr eingeschränkt werden könnte.

Ende 1968 übersiedelte er mit seiner Frau nach Croglio im Kanton Tessin.

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