Helmut Horten

Unternehmer mit sozialem Engagement

Helmut Horten war Unternehmer durch und durch. Dies zeigt sich bereits im jugendlichen Alter, als er im Warenhaus Leonhard Tietz in Düsseldorf eine kaufmännische Lehre absolvierte. Dies geschah nicht gerade zur Freude seines Vaters, dem Senatspräsidenten am Oberlandesgericht Köln, der seinen Sohn lieber in einem akademischen Beruf gesehen hätte. Sein ausgeprägter Wille, sein unternehmerischer Weitblick und sein Sinn für finanzielle Zusammenhänge sind der Schlüssel für seinen späteren wirtschaftlichen Erfolg.

Helmut Horten, großgewachsen, hager und mit markanten Gesichtszügen, war ein sensibler, zurückhaltender und verletzlicher Mensch. Nach außen hin war er auf Höchstleistung, Erfolg und persönliches Engagement bedacht. Innerlich jedoch war er stets auf der Suche nach Werten, die seinem Leben Sinn und Inhalt geben. Daraus erklärt sich auch sein seit jeher großes Interesse an biologischen und medizinischen Fragen zum Schutz der menschlichen Gesundheit.

Zunächst kam dieses Interesse seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugute, denen Helmut Horten eine medizinische Betreuung in einem für die damalige Zeit ungewöhnlichen Ausmaß zukommen ließ. Schon früh errichtete er eine Pensionskasse zur Verbesserung der Altersvorsorge für die Belegschaft, die er oft mit namhaften Sonderzuwendungen bedachte. Auch sein betriebseigenes Erholungsheim war in der damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit.

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