Das erste Kaufhaus Horten |
Wirtschaftspionier der Nachkriegszeit
Helmut Horten, geboren am 8. Januar 1909 in Bonn/Rhein, der Gründer
der Helmut Horten Stiftung, gehört zu jenen Unternehmerpersönlichkeiten,
welche die Bundesrepublik Deutschland in der Nachkriegszeit zu wirtschaftlichen
Blüte gebracht haben. Der Auf- und Ausbau zum Warenhauskonzern
Horten erfolgte in den fünfziger Jahren über den Ausbau
eigener und den Erwerb fremder Waren- und Kaufhausunternehmen. Helmut
Horten eröffnete, angeregt durch die amerikanischen Konsumgewohnheiten,
Ende der fünfziger Jahre mit großem Erfolg den ersten
deutschen Lebensmittel-Supermarkt.
Nachdem der Warenhauskonzern mit einem Jahresumsatz von rund einer
Milliarde Euro und 25.000 Betriebsangehörigen eine Größe
erreicht hatte, die seiner Meinung nach nicht mehr allein von einem
Einzelnen abhängen sollte, wandelte er seine Unternehmung 1968
in eine Aktiengesellschaft um. Damit waren die Voraussetzungen für
den personenunabhängigen Fortbestand seines Warenhauskonzerns
geschaffen.
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