Eine innovative Zielrichtung: Human-Immunologie
Immunologie ist zwar keine neue wissenschaftliche Disziplin, dennoch
hat aber der größte Teil ihrer Entwicklung in den letzten
Jahren stattgefunden. Sie befasst sich mit den Mechanismen, wie
ein höherer Organismus sich gegen Angriffe von Viren, Bakterien,
pilzen und Parasiten wehrt und wie Fremdkörper wie Transplantate
oder Tumorzellen erkannt werden. Aus diesem Grund ist die Immunologie
von eminenter Wichtigkeit für alle großen Bereiche der
Medizin wie infektuöse Krankheiten, die Onkologie, chronische
Entzündungen, Autoimmunität und Transplantationen. Der
Einfluss diese Forschung in unserem Land war lange unterschätzt.
Änderung brachte erst die Verleihung des Nobel-Preises an den
Schweizer Immunologen Rolf Zinkernagel.
Das Institut für Forschung in der Biomedizin wird sich von
anderen bereits existierenden Einrichtungen in der Schweiz dadurch
unterscheiden, weil es sich ausschließlich auf Humanimmunologie
spezialisiert. Die Gebiete der Forschung umschließen Aspekte
der Immunabwehr und Immunregulation, die Mechanismen, durch welche
sich Pathogene und Tumorzellen der Immunüberwachung entziehen.
Zudem ist die Beziehung zwischen Immunabwehr und anderen biologischen
Funktionen im Menschen im Fokus der Betrachtung.
Mit diesen und anderen Zielen soll die Forschung ein hohes Niveau
erreichen und internationale Bedeutung erlangen. Höchst qualifizierte
und international anerkannte Wissenschaftler werden in diesen Prozess
eingebunden und instrumentalisiert, um eine kritische Masse zu erzeugen,
die den Anreiz findet, in die Aufgaben und Fortschritte des Instituts
zu inverstieren.
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