Das Institut für Forschung in der Biomedizin
(IRB) in Bellinzona, der Hauptstadt des italienisch sprechenden
Kantons Tessin, wird im Frühjahr 2000 eröffnet. Das Gebäude
aus Glas und Stahl, das von dem berühmten Architekten Luigi
Snozzi geschaffen wurde, blickt auf den Fels von Castelgrande, der
riesigen mittelalterlichen Burg im Zentrum der Stadt. Im Innern
findet man auf 1.400 qm Laboratorien und Gewebe-Kultur-Räume.
Zudem bietet es die Kernmöglichkeiten für die Analyse
von Nuklein-Säure und Proteinen, Zellbestimmungen und Zytofluorimetrie,
genauso wie hochauflösende Mikroskopie und Bildanalyse.
Das IRB wird von der Stadt Bellinzona, vom Kanton Tessin und privaten
Stiftungen unterstützt.
Die Helmut Horten Stiftung ist der Hauptsponsor und hat 10 Millionen
Schweizer Franken für die Laboraustattung und die laufenden
Kosten der ersten fünf Jahre beigesteuert.
Die Vision des IRB ist diese, seinen Mitgliedern die besten Möglichkeiten
zu bieten, um in kompletter Eigenständigkeit optimal auf höchstem
Niveau und mit adäquaten technischen und logistischen Mitteln
zu forschen. Zusammenarbeit unter den Forschungsgruppen, welche
in unterschiedlichen Bereichen der biomedizinischen Forschung tätig
sind, wird unbedingt angeregt.
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